Photovoltaikanlage mit Windrädern im Hintergrund bei blauem Himmel

Informationen zur Einspeisung

Hier können Sieweitere Informationen rund um das Thema Einspeisung selbsterzeugter Energie finden, eine Voranfrage (ab 15kW oder Anlagenerweiterung)zum Anschluss von Erzeugungsanlagen stellen oder eine Erzeugungsanlage (Erstanlage bis 15kW) anmelden.

 

Voranfrage stellen

Erzeugungsanlage anmelden

Steckerfertige Erzeugungsanlage bis 600Watt

Information zur Umsetzung der befristeten Umsatzsteuersenkung

Information zur Umsetzung der befristeten Umsatzsteuersenkung

Auch bei der Vergütung für Erzeugungsanlagen werden wir die von der Bundesregierung beschlossene befristete Umsatzsteuersenkung umsetzen.
Dabei orientieren wir uns an den Umsetzungsausführungen vom Bundesfinanzministerium.

Zu unserer Vorgehensweise folgende Erläuterungen:
 

1. Sie erhalten eine Jahresabrechnung und monatliche Abschläge:
Den bestehenden Abschlagsplan werden wir nicht anpassen. Das bedeutet, dass auch die Abschläge im zweiten Halbjahr mit 19% Umsatzsteuer und in der bisherigen Höhe gezahlt werden. In der Jahresabrechnung rechnen wir die gesamte Jahreseinspeisung mit 16% Umsatzsteuer ab. Dies ist zulässig, da nach dem Stichtagsverfahren die am Ende des Abrechnungszeitraums gültige Umsatzsteuer für den gesamten Abrechnungszeitraum abgerechnet werden kann.  Abrechnungszeitraum ist das Kalenderjahr.

Die Korrektur der Umsatzsteuer nehmen wir durch das Verrechnen der Abschläge in der Jahresabrechnung vor.

Von Ihnen ist daher kein Zählerstand zum 30. Juni 2020 zu melden.

2. Sie erhalten monatliche Abrechnungen:
Gutschriften für die Monate Januar bis Juni 2020 rechnen wir mit 19% Umsatzsteuer und für die Monate Juli bis Dezember 2020 mit 16% Umsatzsteuer ab.

Wenn Sie zusätzlich eine Gesamtjahresabrechnung erhalten, grenzen wir in dieser Abrechnung die Mengen entsprechend ab.

Einspeisung Überblick

Sie beabsichtigen eine Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom zu errichten und an unser Verteilungsnetz anzuschließen?

Dabei kann die Anlage bzw. der erzeugte Strom in den Anwendungsbereich unterschiedlicher gesetzlicher Regelungen fallen. Zu unterscheiden sind hierbei:

Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG in der Neufassung vom 19. Juni 2020 verfolgt im Interesse des Klima- und Umweltschutzes das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung der Energieversorgung. Das Gesetz regelt u.a. den Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und Grubengas, sowie die Abnahme und Vergütung dieses Stroms durch die Netzbetreiber. Zu den regenerativen Energien zählen Wasser-, Wind- und solare Strahlungsenergie, Geothermie, Deponie- und Klärgas sowie Biomasse.

Ziel des EEG ist es, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und den Beitrag Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis 2035 auf mindestens 55% zu erhöhen.

Zum EEG

Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG)

Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), das im Jahr 2002 in Kraft trat, dient als Grundlage der Förderung von KWK-Anlagen. Es regelt eine umlagefinanzierte Förderung für die gemeinsame und effiziente Erzeugung von Strom und Wärme. Nach dem KWKG erhalten Betreiber geförderter KWK-Anlagen zeitlich befristete Zuschlagszahlungen. Es setzt Anreize für Investitionen in hocheffiziente und CO2-arme KWK-Anlagen, um den Anteil der Stromerzeugung aus KWK zu erhöhen.


Am 1. Januar 2016 ist eine Novelle in Kraft getreten, wobei der Gesetzgeber das Fördervolumen auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr verdoppelt hat. Die Novelle verfolgt insbesondere die Ziele Klimaschutz, Flexibilität, Planungssicherheit und die Harmonisierung der Privilegierungen von KWKG- und EEG-Umlage.

Zum KWKG

An­mel­dung, An­schluss und In­be­trieb­nah­me

Einspeisung von Biogas

Recht­li­che Grund­la­gen

Die Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) vom 25. Juli 2005 regelt die Bedingungen, zu denen die Betreiber von Gasversorgungsnetzen den Netzzugangsberechtigten gemäß § 20 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes Zugang zu ihren Leitungsnetzen gewähren. Die Änderung der GasNZV durch Artikel 1 der Verordnung vom 8. April 2008 (BGBl. I S. 693) definiert die Sonderregelungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz.

Die GasNZV verpflichtet Netzbetreiber zur vorrangigen Netzanschlusspflicht von Biogasanlagen und zur Gewährung eines vorrangigen Netzzugangs für Transportkunden von Biogas.

Die Gasnetzentgeltverordnung (GasNEV) vom 25. Juli 2005 regelt u.a. die Festlegung der Methode zur Bestimmung der Entgelte für den Zugang zu den Gasverteilernetzen. Die Änderung der GasNEV durch Artikel 2 der Verordnung vom 8. April 2008 (BGBl. I S. 693) regelt die Zahlung und die Höhe eines pauschalen Entgeltes an Transportkunden von Biogas durch den Netzbetreiber.

So wer­de ich Ein­spei­ser

Sie beabsichtigen eine Anlage zur Erzeugung und Einspeisung von Biogas an unser Erdgasverteilungsnetz anzuschließen?

Zum Netzanschluss von Anlagen nach der Gasnetzzugangsverordnung haben wir nachfolgend einige Informationen für Sie zusammengestellt:

Zum Anschluss einer Biogasanlage an das Erdgasnetz der Westfalen Weser Netz GmbH und zur Einspeisung des erzeugten Gases benötigen wir von Ihnen ein schriftliches Netzanschlussbegehren und darüber hinaus folgende Angaben, die mindestens für die Prüfung des Netzanschlussbegehrens notwendig sind:

  • Standort der Anlage (inkl. Lageplan und Katasterplan)
  • Betreiber der Biogasaufbereitungsanlage
  • Eigentümer der Biogasaufbereitungsanlage
  • Größe der Anlage [Nm³/h]
  • Substrateinsatz
  • eventuell mögliche Abnehmer
  • Beschreibung des Aufbereitungsverfahrens inkl. Fließschema
  • erwartete Gasqualität (Beschreibung aller brenntechnischen Kenndaten und Gasbegleitstoffe nach DVGW-Arbeitsblatt G260)

Mit Vorliegen der vollständigen Unterlagen werden wir Ihnen innerhalb von zwei Wochen mitteilen, welche Prüfungen zur Vorbereitung einer Entscheidung über das Netzanschlussbegehren notwendig sind und in welcher Höhe Ihrerseits eine Vorauszahlung für die Prüfung zu leisten ist.

Nach Zahlungseingang werden wir eine Anschlussmöglichkeit an das Netz von Westfalen Weser Netz prüfen. Das Ergebnis der Prüfungen teilen wir Ihnen unverzüglich, spätestens aber drei Monate nach Eingang der Vorauszahlung mit.

Nach einem positiven Prüfungsergebnis werden wir Ihnen innerhalb von 3 Monaten ein verbindliches Vertragsangebot vorlegen.

Info

Das Netzanschlussbegehren und prüfungsrelevante Unterlagen sind zu richten an:

Westfalen Weser Netz GmbH
Fachbereich Einspeisemanagement
Tegelweg 25
33102 Paderborn

Zum Kundenportal

In unserem Kundenportal können Sie weitere Informationen rund um das Thema Einspeisung selbsterzeugter Energie finden, eine Voranfrage zum Anschluss von Erzeugungsanlagen stellen oder eine Erzeugungsanlage anmelden.

Zum Kundenportal

 

Tech­ni­sche Min­dest­an­for­de­run­gen für die Bio­gas­ein­spei­sung

Gemäß § 19 Abs. 2 EnWG sind Betreiber von Gasversorgungsnetzen verpflichtet, unter Berücksichtigung der nach § 17 EnWG festgelegten Bedingungen für den Netzanschluss von LNG-Anlagen, dezentralen Erzeugungsanlagen und Speicheranlagen, von anderen Fernleitungs- oder Gasverteilungsanlagen und von Direktleitungen technische Mindestanforderungen an deren Auslegung und deren Betrieb festzulegen und im Internet zu veröffentlichen.

Netz­aus­las­tung

Die Netzbetreiber haben für den Netzanschluss von Biogasanlagen neben den in § 19 Abs. 2 EnWG aufgeführten Angaben auf ihrer Internetseite eine laufend aktualisierte, übersichtliche Darstellung der Netzauslastung in ihrem gesamten Netz einschließlich der Kennzeichnung tatsächlicher oder zu erwartenden Engpässe zu machen.

Jede Einspeisung in das Erdgasnetz von Westfalen Weser Netz setzt eine Prüfung des Netzanschlussbegehrens voraus.
Bei Instandhaltungsarbeiten am Gasnetz wird grundsätzlich sichergestellt, dass Kapazitäten nicht beeinträchtigt werden.
Derzeit sind im Netzgebiet von Westfalen Weser Netz keine kapazitätsrelevanten Instandhaltungsarbeiten geplant.

Grafik einer Ampel, die gelb leuchtet

Einspeisung von Strom

Zur Feststellung der Netzanschlussfähigkeit und Netzverträglichkeit sind alle Erzeugungsanlagen größer 600 Watt, die an das Netz von Westfalen Weser Netz angeschlossen werden sollen vor Inbetriebnahme schriftlich anzumelden.

Steckerfertige Erzeugungsanlagen bis 600 Watt brauchen vor der Installation nicht angemeldet zu werden.

Erzeugungsanlagen sind unter Beachtung der jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen und den anerkannten Regeln der Technik so zu errichten, dass ein störungsfreier Parallelbetrieb mit dem öffentlichen Versorgungsnetz gewährleistet ist.

Hierbei sind unter anderem in der jeweils geltenden Fassung einzuhalten:

  • die einschlägigen DIN-VDE Normen - die Technischen Anschlussbedingungen (TAB)
  • die "Richtlinie für Anschluss und Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen am Mittel/Niederspannungsnetz"
  • das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
  • die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV)

Anmeldeverfahren

Ihre Eintrittskarte zur Nutzung unserer Versorgungsnetze

Damit Sie Ihre selbsterzeugte Energie einspeisen können, benötigen Sie einen Anschluss an das jeweilige Versorgungsnetz des lokalen Netzbetreibers sowie geeignete Messeinrichtungen (Zähler).

Wenn Sie eine Anlage größer 15 kW planen, eine Anlage erweitern bzw. erneuern möchten, oder kein Netzanschluss vorhanden ist, müssen Sie unbedingt eine Voranfrage stellen!

Voranfrage stellen

 

Bevor Sie eine Anlage größer 600 Watt in Betrieb nehmen können, muss diese zwingend bei uns angemeldet werden. Um Verzögerungen bei der Inbetriebsetzung zu vermeiden, bitten wir Sie, Ihre Anlage rechtzeitig anzumelden!

Erzeugungsanlage anmelden

Sie können uns eine steckerfertige Erzeugungsanlage bis 600 Watt nach der Inbetriebnahme melden (vereinfachtes Verfahren). Wenn Sie einen Bezugszähler von Westfalen Weser Netz haben, kümmern wir uns um den ggf. notwendigen Austausch.

Steckerfertige Erzeugungsanlagen bis 600 Watt können nach der Installation durch den Anlagenbetreiber gemeldet werden.

Die Anmeldung von Erzeugungsanlagen größer 600 Watt erfolgt durch einen eingetragenen Elektroinstallateur mittels einer "Anmeldung zum Netzanschluss" unter Beachtung des üblichen Anmeldeverfahrens. Dieses Verfahren wird auch bei Mittelspannungsanschlüssen angewandt.

Folgende Unterlagen sind der Anmeldung beizufügen:

  • Datenblatt
  • Flurkarte/ Lageplan
    Ist der Standort der Anlage nicht anhand von Straßenname und Hausnummer zu lokalisieren, benötigen wir einen Lageplan, aus dem die örtliche Lage der Photovoltaik-Anlage eindeutig hervorgeht. Bitte machen Sie in diesem Lageplan die Anlagen auf den Gebäuden kenntlich.
    - Situation 1: Lage eindeutig lokalisierbar, da nur ein Gebäude auf dem Grundstück. Die Straße und Hausnummer kann eindeutig zugeordnet werden.
    - Situation 2: Lage nicht eindeutig lokalisierbar, da sich mehrere Gebäude auf dem Grundstück befinden. Hier ist es nötig, die genaue Lage der Anlage zu kennzeichnen.
  • Behördliche Genehmigung (soweit erforderlich)

Auf Grundlage der vollständigen Unterlagen ermittelt Westfalen Weser Netz bei EEG-Anlagen innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Bearbeitungsfrist von 8 Wochen den technisch und wirtschaftlich günstigsten Verknüpfungspunkt der geplanten Anlage mit dem öffentlichen Versorgungsnetz und teilt diesen dem Antragsteller mit. Dieses gilt grundsätzlich auch für KWK-Anlagen. In diesem Zuge prüft Westfalen Weser Netz ebenfalls, ob die Leistung der Anlage aufgrund der wachsenden Anzahl von Einspeiseanlagen durch das vorhandene Netz aufgenommen werden kann (Netzverträglichkeitsprüfung).

Bauausführung

Nach erfolgreicher Netzverträglichkeitsprüfung kann mit dem Bau einer Anlage größer 600 Watt begonnen werden. Der Fachbetrieb errichtet die Erzeugungsanlage unter Beachtung der genannten Regelwerke und zeigt die Fertigstellung beim Netzbetreiber an. Ist der Netzanschluss der geplanten Anlage nicht über den vorhandenen Netzanschluss möglich, erstellt Westfalen Weser Netz ein Netzanschlussangebot zur Anbindung der Erzeugungsanlage an das öffentliche Versorgungsnetz.

Inbetriebnahme

Nach Fertigstellung der Anlage größer 600 Watt installiert Westfalen Weser Netz auf Wunsch des Einspeisers die Messeinrichtung, der Elektroinstallateur nimmt die Anlage in Betrieb und zeigt die Inbetriebnahme mit dem Inbetriebsetzungsprotokoll beim Netzbetreiber an. Je nach Anlagentyp ist eine Konformitätserklärung bzw. Unbedenklichkeitsbescheinigung beizufügen.

Bei PV-Anlagen mit Selbstverbrauch des erzeugten Stroms ist vom ausführenden Elektroinstallateur auf dem Inbetriebsetzungsauftrag besonders auf die abweichende Messmethodik (Drehstrom-Zweirichtungszähler an der Übergabestelle und Drehstrom-Einrichtungszähler mit Rücklaufsperre für den Gesamtstrommengenunterzähler) hinzuweisen.

Bei steckerfertigen Erzeugungsanlagen bis 600 Watt und einem Bezugszähler von Westfalen Weser Netz, kümmert sich Westfalen Weser Netz um den ggf. notwendigen Austausch.

Checkliste

Folgende Unterlagen/Formulare werden von Ihnen bei der Errichtung einer Eigenerzeugungsanlage benötigt:

  • Anmeldung zum Netzanschluss (über den Elektroinstallateur)
  • Datenblatt - Lageplan/Flurkarte
  • Konformitätserklärung / Unbedenklichkeitsbescheinigung
  • Inbetriebsetzungsprotokoll
  • BAFA-Zulassungsbescheid (nur bei Blockheizkraftwerken)
  • 60%-Referenzertragsgutachten (bei Windenergieanlagen)

Einspeisemanagement

Seit Inkrafttreten des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 hat der Ausbau von regenerativen Energieerzeugungsanlagen stark zugenommen. Immer mehr Stromerzeugungsanlagen speisen Strom in die Netze ein, welche in Folge dieser Zunahme schon jetzt teilweise an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, wurde das Einspeisemanagement eingeführt. Bei Überlastung einzelner Netzteile wird somit dafür gesorgt, dass unter Vorrang der erneuerbaren Energien die Einspeiseleistung zeitweise reduziert wird.

In der Praxis werden die am Einspeisemanagement teilnehmenden Anlagen bei einer Überlastung des Netzes in einer Netzregion (beispielsweise bei Starkwind) durch ein ferngesteuertes Signal zur Absenkung ihrer Einspeiseleistung aufgefordert. Sobald die kritische Netzsituation beendet ist, kann die Einspeisung wieder in vollem Umfang erfolgen. Das Einspeisemanagement ermöglicht damit eine optimale Nutzung der Netze für die Aufnahme von regenerativem Strom, ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden.

Bitte prüfen Sie vor(!) der Anmeldung zur Direktvermarktung, ob folgende Punkte ebenfalls erfüllt werden:

  • Die Erzeugungsanlage ist mit einer technischen Einrichtung im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 2 (EEG 2017) ausgestattet (Rundsteuerempfänger bzw. Fernwirkanlage), mit der der Netzbetreiber jederzeit
    1. die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und
    2. die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann
  • Ihr Kontaktdatenblatt mit EDIFACT-Adresse für die 1:1 Marktkommunikation liegt der Anmeldung bei
  • Die Zuordnungsermächtigung für den angegebenen Bilanzkreis ist vorhanden und liegt der Anmeldung bei (falls erforderlich)

Sollten Sie allgemeine Fragen zur Direktvermarktung, Fragen zur Abrechnung oder Fragen zur korrekten Anmeldung Ihrer Anlage haben, kontaktieren Sie uns bitte über die seitlich genannten Kontaktdaten.

Technische Anforderungen zum Einspeisemanagement

Nach den Regeln des § 9 im EEG 2017 sind Erzeugungsanlagen abhängig von ihrer Leistung mit unterschiedlichen technischen Einrichtungen zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung und zur Abrufung der Ist-Einspeiseleistung auszurüsten.

Die Definition einer Schnittstelle zwischen der Erzeugungsanlage und dem Netzverknüpfungspunkt zur Installation einer Fernwirk- (FWA) oder Tonfrequenz-Rundsteueranlage (TRA) ist in den hier veröffentlichten Technischen Anforderungen zum Einspeisemanagement beschrieben.

Entschädigungspflicht aufgrund des Einspeisemanagements

Regelt der Netzbetreiber die Einspeiseleistung einer EEG-Anlage im Zuge des Einspeisemanagements wird eine Unterscheidung in die folgenden zwei Fälle vorgenommen:

1. Entschädigungspflichtige EEG-Maßnahmen
Gemäß § 15 Abs. 1 S. 1 EEG haben Anlagenbetreiber, deren Einspeisung aufgrund eines Netzengpasses durch Maßnahmen nach § 14 Abs. 1 EEG (sog. EinsMan-Maßnahmen) geregelt bzw. reduziert wird, einen Anspruch auf Entschädigung der entgangenen Einnahmen. Der Netzbetreiber, in dessen Netz die Ursache für die Notwendigkeit der Regelung liegt, ist verpflichtet, Anlagenbetreiber in einem vereinbarten Umfang zu entschädigen. Ist keine Vereinbarung getroffen, sind die entgangenen Vergütungen und Wärmeerlöse abzüglich der ersparten Aufwendungen zu leisten.

2. Nicht-entschädigungspflichtigen EnWG-Maßnahmen
Werden Anlagen aufgrund anderer Ereignisse in ihrer Einspeiseleistung reduziert oder gar abgeschaltet (z.B. Wartung und Instandhaltung des Netzes) besteht kein Anspruch auf Entschädigung für die dadurch entgangenen Einnahmen. Diese Maßnahmen werden auch als EnWG-Maßnahmen bezeichnet und sind nicht entschädigungspflichtig (§ 13 Abs. 2, 4 EnWG).

Berechnungstools

Pauschalverfahren
Das Pauschalverfahren ist ein Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Ausfallarbeit sowie der entgangenen Einnahmen während einer EinsMan-Maßnahme. Gegenüber dem aufwendigeren Spitzabrechnungsverfahren vereinfacht es die Ermittlung und führt zu einer Minimierung des administrativen Aufwands bei Netz- und vor allem bei Anlagenbetreibern. Bei dem folgenden Berechnungstool handelt es sich um eine Excel-Datei, in welcher alle relevanten Berechnungslogiken zur korrekten und plausiblen Berechnung der entgangenen Einnahmen hinterlegt sind. Das Berechnungstool berechnet nach Eingabe der entsprechenden Daten die Ausfallarbeit sowie den daraus resultierenden Entschädigungsbetrag. Eine entsprechende Benutzeranweisung ist auf dem ersten Tabellenblatt der Datei zu finden. Wir bitten Sie, dieses Tool für Ihre Berechnungen und für die Rechnungsstellung zu nutzen.

Härtefallregelung nach §15 Abs. 1 S. 2 EEG 2017
Gemäß §15 Abs. 1 S. 2 EEG 2017 werden Anlagen mit Inbetriebnahme ab 01.01.2012 für 95% der entgangenen Einnahmen durch Einspeisemanagementmaßnahmen im Sinne von §14 Abs. 1 entschädigt. Übersteigen die entgangenen Einnahmen in einem Jahr 1% der Jahreseinnahmen, so sind betroffene Betreiber ab diesem Zeitpunkt zu 100% zu entschädigen. Der Härtefallanspruch wird einmal jährlich rückwirkend für ein abgeschlossenes Kalenderjahr berechnet. Für die Berechnung des Anspruchs stellen wir Ihnen ein Berechnungstool zur Verfügung. Eine entsprechende Benutzeranweisung ist auf dem ersten Tabellenblatt der Datei zu finden. Wir bitten Sie, dieses Tool zur Berechnung des Härtefallanspruches zu nutzen.

Einspeisemanagement-Einsätze

Im Jahr 2015 kam es zu keinem Einsatz der Regelung gem. § 14 EEG

Anmeldung zum Einsman-Newsletter

Für Anlagenbetreiber und Direktvermarkter bieten wir eine Anmeldung zum EinsMan-Newsletter an. Nach der Registrierung erhalten Sie alle Informationen bzgl. EinsMan-Maßnahmen regelmäßig an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Auch zukünftig geplante bzw. prognostizierte Maßnahmen können wir auf diesem Wege an Sie kommunizieren. So halten wir Sie zum Thema EinsMan-Maßnahmen immer auf dem Laufenden.

Sie können sich hier für den „EinsMan-Newsletter“ registrieren

Formulare / Downloads

Maßgebend für die Besteuerung der o.g. Lieferungen/sonstigen Leistungen ist der zum Zeitpunkt der Ausführung dieser Lieferungen/sonstigen Leistungen geltende gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuersatz. 
Für Lieferungen/sonstigen Leistungen die im Zeitraum 1.7.2020 bis 31.12.2020 ausgeführt werden ist die Umsatzsteuer mit 16% zu berechnen.

Direktvermarktung Veräußerungsformen

nach § 21B EEG 2017 sowie § 4 KWKG 201

Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit Inkraftsetzung zum 01.01.2017 sind folgende Veräußerungsformen nach § 21b EEG 2017 möglich:

  • geförderte Direktvermarktung nach § 20 EEG 2017
  • nicht geförderte sonstige Direktvermarktung nach § 21 a EEG 2017
  • Einspeisevergütung nach § 21 (1) Nr. 1 EEG 2017 (ausschließlich für EEG-Erzeugungsanlagen ohne verpflichtende Direktvermarktung)
  • Ausfallvergütung nach § 21 (1) Nr. 2 EEG 2017 (für Anlagen mit verpflichtender Direktvermarktung ab 100 kW(p) Leistung)

Mit der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), die zum 01.01.2016 in Kraft trat, wurde auch für KWK-Anlagen eine verpflichtende Direktvermarktung eingeführt. Diese Veräußerungsform gilt für eingespeisten Strom neuer, modernisierter und nachgerüsteter KWK-Anlagen >100 kWel nach §4 KWKG 2016.

An-, Um- und Abmeldung

Tablet auf einem Tisch mit Mitarbeitern unscharf im Hintergrund

Der Anmeldeprozess sieht vor, dass Meldungen für bestehende Erzeugungsanlagen an unsere EDIFACT-Kommunikationsadresse zu senden sind. Diese können Sie auch unserem Kontaktdatenblatt entnehmen.

Sollten Sie noch keine aktualisierten Stammdaten für Bestandsanlagen besitzen, so bitten wir Sie, diese durch eine sogenannte ORDERS-Anfrage abzufragen.

Die erstmalige Zuordnung einer Neuanlage in die Direktvermarktung nach EEG 2017 bzw. KWKG 2016 ist weiterhin nur per Excel-Formular (Anlage 4 zum Beschluss BK6-16-200) möglich. Diese Möglichkeit besteht für Anlagenbetreiber sowie Dritte unter Vorlage der entsprechenden Vollmacht. Bei der erstmaligen Zuordnung ist die verlängerte Vorlauffrist gemäß § 21C EEG 2017 einzuhalten.

Darüber hinaus besteht ausschließlich für Anlagenbetreiber die Möglichkeit die Rückzuordnung ihrer Erzeugungsanlagen in die gesetzliche Einspeisevergütung nach EEG bzw. KWKG per Excel-Formular zu melden, sofern keine Verpflichtung zur Direktvermarktung vorliegt, sowie zum kurzfristigen Wechsel in die Ausfallvergütung nach § 21 (1) Nr. 2 EEG 2017 oder aus dieser heraus.

Das Excel-Formular "Anlage 4 zum Beschluss BK6-14-200" lassen Sie uns bitte ausgefüllt und unterzeichnet per E-Mail an das Direktvermarktungs-Postfach zukommen. Die Erzeugungsanlage muss eindeutig identifizierbar sein. Bitte geben Sie für Neuanlagen immer die VEEG-Nummer oder EEG-Nummer mit an, die Sie beim Stellen einer Voranfrage bzw. bei Anmeldung der Inbetriebnahme über unser Web-Portal erhalten haben.

Für neue, modernisierte und nachgerüstete KWK-Anlagen = 100 kWel ist die Direktvermarktung weiterhin optional, es gilt die kaufmännische Abnahme des eingespeisten Stroms durch den Netzbetreiber. Grundlage für die Direktvermarktung sind die durch die Bundesnetzagentur zum 01.10.2017 veröffentlichten "Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES)" - BK6-16-200 -.

Fernsteuerbarkeit nach § 20 ABS. 1 Nr. 3 EEG 2017

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Marktprämie ist u.a. die nachgewiesene Fernsteuerbarkeit der Erzeugungsanlage durch den Direktvermarkter gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 3 EEG 2017. Für Neuanlagen ist die Fernsteuerbarkeit spätestens bis zum Beginn des zweiten auf die Inbetriebnahme der Anlage folgenden Kalendermonats zu erfüllen (§ 20 Abs. 1 EEG 2017). Für den erforderlichen Nachweis stellen wir ein standardisiertes Formular "Erklärung zur Fernsteuerbarkeit nach § 20 Abs. 2-4 EEG 2017" zur Verfügung. Dieses Formular ist durch den Direktvermarkter sowie durch den Anlagenbetreiber zu unterzeichnen und mit dem Einbaubeleg der technischen Einrichtung sowie dem Protokoll über den durchgeführten Test der Kommunikationsverbindung fristgerecht an unser Direktvermarktungs-Postfach zu senden.

Weitere Voraussetzungen für die Direktvermarktung

Bitte prüfen Sie vor(!) der Anmeldung zur Direktvermarktung, ob folgende Punkte ebenfalls erfüllt werden:

  • Die Erzeugungsanlage ist mit einer technischen Einrichtung im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 2 (EEG 2017) ausgestattet (Rundsteuerempfänger bzw. Fernwirkanlage), mit der der Netzbetreiber jederzeit
    1. die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und
  • 2. die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann

    • Ihr Kontaktdatenblatt mit EDIFACT-Adresse für die 1:1 Marktkommunikation liegt der Anmeldung bei
    • Die Zuordnungsermächtigung für den angegebenen Bilanzkreis ist vorhanden und liegt der Anmeldung bei (falls erforderlich)

    Sollten Sie allgemeine Fragen zur Direktvermarktung, Fragen zur Abrechnung oder Fragen zur korrekten Anmeldung Ihrer Anlage haben, kontaktieren Sie uns bitte über die seitlich genannten Kontaktdaten.

Weitere Informationen

Vergütungsvoraussetzung ist die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.
Seit dem 31.01.2019 ist das Webportal des Marktstammdatenregisters (MaStR) in Betrieb und löst das PV-Meldeportal ab.
Die Meldepflichten nach der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) sind seitdem ausnahmslos über das MaStR-Webportal unter folgendem Link zu erfüllen:

Markststammdatenregister


Dies gilt auch für BHKW-KWK Anlagen, die sich zusätzlich bei der BAFA unter folgendem Link registrieren müssen:

BAFA


Steckerfertige Erzeugungsanlagen (Mini-PV Anlagen, Balkonanlagen, etc.) dürfen eine Leistung von 600 Watt nicht übersteigen.
Es darf keine weitere Erzeugungsanlage über den gleichen Zähler angeschlossen sein.

Der Anschluss ist nur fest oder über eine spezielle Steckvorrichtung (kein Schuko-Stecker!) in einem Endstromkreis zulässig.
Die Strombelastbarkeit der Leitung und der Sicherung ist zu überprüfen.

VDE | FNN häufig gestellte Fragen

Technische Anschlussbedingungen

Im Netz von Westfalen Weser Netz gelten neben dem DVGW-Regelwerk die Technischen Mindestanforderungen für die Auslegung und den Betrieb von Anschlüssen und Anlagen des Netzbetreibers Westfalen Weser Netz GmbH sowie die Technischen Mindestanforderungen für die Auslegung und den Betrieb dezentraler Erzeugungsanlagen zur Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz.

Technische Bedingungen für Auslegung und Betrieb von Gasanlagen des Netzbetreibers Westfalen Weser Netz

Technische Mindestanforderungen für die Biogaseinspeisung

Gemäß § 19 Abs. 2 EnWG sind Betreiber von Gasversorgungsnetzen verpflichtet, unter Berücksichtigung der nach § 17 EnWG festlegten Bedingungen für den Netzanschluss von LNG-Anlagen, dezentralen Erzeugungsanlagen und Speicheranlagen, von anderen Fernleitungs- oder Gasverteilungsanlagen und von Direktleitungen technische Mindestanforderungen an deren Auslegung und deren Betrieb festzulegen und im Internet zu veröffentlichen.

Direktvermarktung Veräußerungsformen nach § 21B EEG 2017 sowie § 4 KWKG 2016

Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit Inkraftsetzung zum 01.01.2017 sind folgende Veräußerungsformen nach § 21b EEG 2017 möglich:

  • geförderte Direktvermarktung nach § 20 EEG 2017
  • nicht geförderte sonstige Direktvermarktung nach § 21 a EEG 2017
  • Einspeisevergütung nach § 21 (1) Nr. 1 EEG 2017 (ausschließlich für EEG-Erzeugungsanlagen ohne verpflichtende Direktvermarktung)
  • Ausfallvergütung nach § 21 (1) Nr. 2 EEG 2017 (für Anlagen mit verpflichtender Direktvermarktung ab 100 kW(p) Leistung)
     

Mit der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), die zum 01.01.2016 in Kraft trat, wurde auch für KWK-Anlagen eine verpflichtende Direktvermarktung eingeführt. Diese Veräußerungsform gilt für eingespeisten Strom neuer, modernisierter und nachgerüsteter KWK-Anlagen >100 kWel nach §4 KWKG 2016.

Für neue, modernisierte und nachgerüstete KWK-Anlagen ≤ 100 kWel ist die Direktvermarktung weiterhin optional, es gilt die kaufmännische Abnahme des eingespeisten Stroms durch den Netzbetreiber.

Grundlage für die Direktvermarktung sind die durch die Bundesnetzagentur zum 01.10.2017 veröffentlichten "Marktprozesse für erzeugende Marktlokationen (Strom) (MPES)" - BK6-16-200 -.

AN-, UM- UND ABMELDUNG

Der Anmeldeprozess sieht vor, dass Meldungen für bestehende Erzeugungsanlagen an unsere EDIFACT-Kommunikationsadresse zu senden sind. Diese können Sie auch unserem Kontaktdatenblatt entnehmen.

Sollten Sie noch keine aktualisierten Stammdaten für Bestandsanlagen besitzen, so bitten wir Sie, diese durch eine sogenannte ORDERS-Anfrage abzufragen.

Die erstmalige Zuordnung einer Neuanlage in die Direktvermarktung nach EEG 2017 bzw. KWKG 2016 ist weiterhin nur per Excel-Formular (Anlage 4 zum Beschluss BK6-16-200) möglich. Diese Möglichkeit besteht für Anlagenbetreiber sowie Dritte unter Vorlage der entsprechenden Vollmacht. Bei der erstmaligen Zuordnung ist die verlängerte Vorlauffrist gemäß § 21C EEG 2017 einzuhalten.

Darüber hinaus besteht ausschließlich für Anlagenbetreiber die Möglichkeit die Rückzuordnung ihrer Erzeugungsanlagen in die gesetzliche Einspeisevergütung nach EEG bzw. KWKG per Excel-Formular zu melden, sofern keine Verpflichtung zur Direktvermarktung vorliegt, sowie zum kurzfristigen Wechsel in die Ausfallvergütung nach § 21 (1) Nr. 2 EEG 2017 oder aus dieser heraus.

Das Excel-Formular "Anlage 4 zum Beschluss BK6-14-200" lassen Sie uns bitte ausgefüllt und unterzeichnet per E-Mail an das Direktvermarktungs-Postfach zukommen. Die Erzeugungsanlage muss eindeutig identifizierbar sein. Bitte geben Sie für Neuanlagen immer die VEEG-Nummer oder EEG-Nummer mit an, die Sie beim Stellen einer Voranfrage bzw. bei Anmeldung der Inbetriebnahme über unser Web-Portal erhalten haben.

FERNSTEUERBARKEIT NACH § 20 ABS. 1 EEG 2017

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Marktprämie ist u.a. die nachgewiesene Fernsteuerbarkeit der Erzeugungsanlage durch den Direktvermarkter gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 3 EEG 2017. Für Neuanlagen ist die Fernsteuerbarkeit spätestens bis zum Beginn des zweiten auf die Inbetriebnahme der Anlage folgenden Kalendermonats zu erfüllen (§ 20 Abs. 1 EEG 2017).

Für den erforderlichen Nachweis stellen wir ein standardisiertes Formular "Erklärung zur Fernsteuerbarkeit nach § 20 Abs. 2-4 EEG 2017" zur Verfügung. Dieses Formular ist durch den Direktvermarkter sowie durch den Anlagenbetreiber zu unterzeichnen und mit dem Einbaubeleg der technischen Einrichtung sowie dem Protokoll über den durchgeführten Test der Kommunikationsverbindung fristgerecht an unser Direktvermarktungs-Postfach zu senden.

WEITERE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE DIREKTVERMARKTUNG

Bitte prüfen Sie vor(!) der Anmeldung zur Direktvermarktung, ob folgende Punkte ebenfalls erfüllt werden:

  • Die Erzeugungsanlage ist mit einer technischen Einrichtung im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 2 (EEG 2017) ausgestattet (Rundsteuerempfänger bzw. Fernwirkanlage), mit der der Netzbetreiber jederzeit
    1. die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und
    2. die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann
  • Ihr Kontaktdatenblatt mit EDIFACT-Adresse für die 1:1 Marktkommunikation liegt der Anmeldung bei
  • Die Zuordnungsermächtigung für den angegebenen Bilanzkreis ist vorhanden und liegt der Anmeldung bei (falls erforderlich)
     

Sollten Sie allgemeine Fragen zur Direktvermarktung, Fragen zur Abrechnung oder Fragen zur korrekten Anmeldung Ihrer Anlage haben, kontaktieren Sie uns bitte über die seitlich genannten Kontaktdaten.

Formulare / Downloads

Frau sitzt vor einem Laptop, im Hintergrund ist eine Besprechung mit drei Mitarbeitern

Lageplan

Sofern der Standort der Anlage nicht eindeutig identifizierbar ist, sollte die Anordnung der PV-Anlage auf dem Gebäude mittels eines Lageplans kurz skizziert werden. Für die beiden im Text beschriebenen Anschlusssituationen haben wir hier Beispiele hinterlegt, wie eine erforderliche Skizze aussehen könnte.

Kontakt

Kontakt Direktvermarktung

Abteilung Einspeisemanagement